Teasergrafik Maßnahmen und Projekte priorisieren mit Icons der 8 Handlungsfelder

Maßnahmen und Projekte priorisieren

Wir möchten in den nächsten Jahren Zukunftsprojekte für den Eifelkreis realisieren. Nach Handlungsfeldern sortiert, finden Sie hier eine Übersicht von Projekten und Maßnahmen. Diese haben wir innerhalb der Verwaltung als wichtig eingestuft.
Hier war Ihre Einschätzung gefragt!
Welche Projekte sind für Sie besonders relevant? Sie können auch weitere Projektideen ergänzen. Hier ist Platz für konkreten Ideen und Wünsche!
Danke für Ihre Teilnahme!

Haben Sie Interesse an einer vollständigen Liste der Maßnahmen und Projekte des Kreisentwicklungskonzeptes? Dann klicken Sie >>hier.

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Kapitelübersicht

Nachhaltige Dorf- und Stadtentwicklung

Lebendige Dörfer sind der Motor für eine nachhaltige Regionalentwicklung, da sie einerseits Identifikationspunkte der Bewohner darstellen und andererseits zum Entscheidungskriterium für die Bleibeorientierung werden. Der Rückgang und die Alterung der Dorfbevölkerung beeinträchtigen die dörfliche Entwicklung vielerorts. Zur Gestaltung lebendiger Dörfer gehört es deshalb, sie für alle Generationen attraktiv zu erhalten und weiterzuentwickeln. Hierzu zählt u.a. die Bereitstellung von zeitgemäßen, an die aktuellen Wohnbedürfnisse und -bedarfe angepasste Wohnangebote für die unterschiedlichsten Zielgruppen (u.a. barrierefreie Wohnungen für Ältere, Starterwohnungen für junge Erwachsene, Mehrgenerationenwohnformen), um diesen ein Leben im gewohnten Umfeld zu ermöglichen.

Icon Dorfentwicklung

Der (historische) Ortskern ist das Herzstück einer jeden Gemeinde. Gebäudeleerstände und teilweise vorhandener schlechter Gebäudezustand können das an sich vielfach idyllische Ortsbild der Gemeinden im Eifelkreis stören. Durch die Initiierung und Umsetzung von Innenentwicklungskonzepten sollen vorhandene städtebauliche Missstände in den Ortskernen beseitigt werden und somit eine Aufwertung und Wiederbelebung der Ortszentren als Herz der Gemeinden sta...

In zahlreichen Gemeinden des Eifelkreises sind innerörtliche, vielfach bereits erschlossene Baulandpotenziale prinzipiell vorhanden, die oftmals jedoch nicht auf dem freien Markt zur Verfügung stehen. Um der gestiegenen Nachfrage nach Bauland nachkommen zu können und die eigene Entwicklung nicht zu blockieren, sind die Gemeinden daher häufig auf die Ausweisung und Erschließung neuer Baugebiete angewiesen. Auch vor dem Hintergrund steigender Bau- bzw. Erschlie&szli...

Die Ausweisung von Neubaugebieten geht immer mit der Inanspruchnahme von Grund und Boden in Form von neuen Siedlungs- und Verkehrsflächen einher. Durch eine angemessene und an den Bedarfen orientierte Umsetzung des Grundsatzes „Innen- vor Außenentwicklung“ soll die jährliche Neuinanspruchnahme durch Siedlungs- und Verkehrsflächen im Eifelkreis kontinuierlich gesenkt werden.

Nach einer erfolgreichen Modellphase mit acht Modellgemeinden wird der Zukunfts-Check Dorf seit dem Jahr 2015 in 170 weiteren Ortsgemeinden durchgeführt. Ziel ist es, den Dorfcheck bis zum Ende des Jahres 2022 in nahezu sämtlichen, derzeit teilnehmenden Gemeinden zum Abschluss zu bringen und somit aktuelle Dorferneuerungskonzepte vorliegen zu haben.   Weiterführendes Ziel ist die Verstetigung des Zukunfts-Check Dorf in den Ortsgemeinden durch regelmäßige...

Neben den flächigen Baulandpotenzialen bieten auch Gebäudeleerstände ein Potenzial für die Innenentwicklung. Besonders durch die Nachnutzung leerstehender Wohngebäude, vor allem jedoch durch die Umnutzung von zahlreichen nicht oder nur untergenutzten Nebengebäuden und ehemaligen Landwirtschaftsgebäuden kann eine sinnvolle Nachverdichtung, vor allem in den Ortskernlagen erfolgen. 

Denkmäler und ortsbildprägende Gebäude, zu denen auch viele für die Eifel typische Hofanlagen gehören, spiegeln die regionale Baukultur wider, befinden sich teilweise jedoch in einem schlechten baulichen Zustand. Durch private und/oder kommunale Initiativen und Anstrengungen gilt es, diese für die Ortsbilder wichtigen Gebäude in Wert zu setzen und somit den Anteil der schlechten Bausubstanz in den Gemeinden zu reduzieren.

Mit dem voranschreitenden demografischen Wandel wird auch die Bevölkerung im Eifelkreis im Schnitt immer älter. Um ein möglichst langes Wohnen im eigenen häuslichen Umfeld zu ermöglichen, auch für Menschen mit Einschränkungen, soll ein ausreichendes Angebot an barrierefreien bzw. barrierearmen und altersgerechten Wohnungen im Eifelkreis geschaffen werden, auch außerhalb der größeren Gemeinden.

Die erste eigene Wohnung nach einer Ausbildung oder einem Studium ist für viele junge Erwachsene ein weiterer wichtiger Schritt in die eigene Selbstständigkeit. Entsprechende, an den Bedarfen junger Erwachsener ausgerichtete Angebote sind in vielen, vor allem den kleineren Gemeinden des Eifelkreises nicht vorhanden. Obwohl auch viele junge Menschen gerne im gewohnten Umfeld bleiben würden, zieht es sie aufgrund eines fehlenden adäquaten Angebotes in die größe...